light cloud interaktiv

„light cloud“ behandelt das thema digitale lager. es ist ein konzept zur live-visualisierung von daten, die sich in einem cloud-speicher befinden. dabei werden die inhalte mit hilfe von licht dargestellt. für die umsetzung wurde arduino und java genutzt.

bei der nutzung einer cloud als lager, sind weder direkt die daten noch das speichermedium ansich vorhanden. Es fehlen typische eigenschaften eines lagersystems. so ist weder ein materieller besitz noch ein direkten bezug zum inhalt vorhanden. auch der überblick über die art des inhalts fehlt. das ist der ansatz für das konzept „light cloud“. am computer angeschlossen reagiert die wolke mit den daten in einer cloud. die daten werden mit hilfe von licht sichtbar. je nach datenart leuchtet die wolke in einer bestimmten farbe. dabei werden drei kategorien unterschieden. bild-daten werden in der farbe rot, audio-daten in der farbe grün und systemdateien in der farbe blau dargestellt.

besteht das lager aus unterschiedlichen datenarten, so ergibt sich eine neue farbe durch die additive farbmischung. sind alle drei dateikategorien im gleichen verhältnis vorhanden, leuchtet die wolke weiß. wird eine neue datei in der cloud gespeichert, wird dies durch eine kurze anzeige der zugehörigen farbe dargestellt. sind keine daten vorhanden, leuchtet die „light cloud“ natürlich auch nicht. besteht eine datei aus bild und ton (video), wird diese mit dem mischlicht der beiden farben visualisiert.

processing
arduino

idee, konzept und umsetzung: christian fischer
programmierung: christian gatzen