erlebniskauf musik – augmented reality

dominik mycielski betreute den hypermedia-kurs „erlebniskauf musik“. dabei wurden neue möglichkeiten gesucht, musik anzubieten.ziel des seminars war die entwicklung alternativer konzepte für den musik-vertrieb, die wieder an reale orte gebunden sind. es sollten situationen im mittelpunkt stehen, die musikliebhaber wieder näher an ihre leidenschaft bringen, begeisterung erzeugen und überraschungen mitsichbringen. in dem zeitalter von itunes, wo es kein problem ist zugang zu 15 millionen musikstücken zu bekommen, is weniger sprichwörtlich mehr. statt sich von algorythmen neue lied-vorschläge geben zu lassen, soll es die möglichkeit persönlicher empfehlungen und track-listen geben. als basis diente die idee des geo-cachings. dabei verstecken leute sogenannte caches und geben hinweise im netz über den standort an. diese informationen werden von anderen personen genutzt um den cache zu finden. bei erfolg wird eine kleine nachricht hinterlassen, etwas dem cache hinzugefügt oder weggenommen. diese idee diente als basis für das konzept „soundventure“ das als smartphone-applikation konzepiert ist. statt caches werden einzelne musiktitel oder ganze playlisten an einen ort gesetzt. anderen personen lassen sich die standorte auf ihrem smartphone, und sehen mit hilfe von augemented reality die musikblasen um sich herum. die farben geben dabei das genre wieder. um die titel hören zu können muss man sich in der blase befinden. auch hier gibt es dann die möglichkeit einzelne musikstücke hinzuzufügen oder mitzunehmen.